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Homepage von Andrea & Daniel Mannale 

Schulungs- und landwirtschaftliches Forschungszentrum

An diesem Ort sollen Schlüsselpersonen ausgebildet werden können, die dann andere lehren und begleiten. Gleichzeitig sollen hier auch wichtige Lehrinhalte der Landwirtschaft praktisch erforscht und die dringend benötigten alternativen Anbaumethoden getestet werden. Dies basiert auch auf unserem pädagogischen Ansatz, dass nichts vermittelt werden soll, was nicht selbst ausprobiert wurde und auch von der Lehrperson gelebt wird.

Status
Projektidee

Start
Noch offen

Dauer
Noch offen

Hintergründe

Mit unserem Selbsthilfegruppen-Ansatz wählen wir ganz bewusst einen anderen Weg als üblich. So soll es keine westlich geprägte Station oder Zentrale geben, zu welcher alle Schulungs-Teilnehmer kommen müssen (und dabei jedes Mal in eine fremde Welt katapultiert werden). Im Gegensatz dazu soll der Mittelpunkt unserer Schulungsbemühungen dort sein, wo die Leute leben, an dem Ort, wo die Selbsthilfegruppen gebildet werden. An ihrem Wohnort sollen sie zu ihren Fragen und Probleme die nötige Theorie und passende Gedankenanstösse vermittelt bekommen. Der Lehrer ist dabei gezwungen, in die Welt des Schülers einzutauchen und nicht umgekehrt. Dadurch soll auch vermieden werden, dass Schulungsinhalte fern von der gelebten Realität vermittelt werden.

Beschreibung

Trotz unseres grundsätzlich dezentralen, lokalen Schulungsansatzes glauben wir aber, dass auch kleinere, regionale Zentren für Schulungen und landwirtschaftliche Testfelder nötig sind. Hier sollen die Ausbildner und Gruppenbegleiter für ihre Aufgaben ausgerüstet werden und Erfahrungen sammeln. Genauso soll jedes Zentrum für weitere Schulungsangebote oder Treffen (auch für Kirchen oder regionale Bibelschulen) genutzt werden können.

Ein weiterer wichtiger Aspekt eines regionalen Zentrums ist, dass es gleichzeitig landwirtschaftliche Versuche ermöglicht. Da die meisten Ngäbe von der Landwirtschaft leben, wird dies auch einen guten Teil der Schulungen in Anspruch nehmen. Es gibt viele Probleme mit Seuchen, Schädlingen, Erosion, kargen Böden, usw., dem man häufig nur mit einem unkontrollierten Einsatz von Chemie begegnet. Um die Leute aber in alternativen, besseren Anbaumethoden zu schulen, müssen diese zuerst einmal ausfindig gemacht und lokal erprobt werden. Da die Regionen klimatisch unterschiedlich sind, bedingt dies langfristig den Aufbau verschiedener solcher Forschungszentren. Es gilt dabei, nicht nur externes Wissen zu importieren, sondern auch nützliches indigenes Knowhow wiederzubeleben und lokale Pflanzen zu erforschen. So ging z.B. das Wissen über nützliche Pflanzen in der Schädlingsbekämpfung wegen der Nutzung von Chemikalien in der Landwirtschaft schon fast verloren.

Für die Umsetzung werden wir hier versuchen, auf der Erfahrung anderer Projekte und Organisationen aufzubauen. Im Moment experimentieren wir zu Hause bereits mit einem Ansatz, der in Afrika mit teils erstaunlichem Resultat umgesetzt wird (www.farming-gods-way.org). Weiter möchten wir uns auf Besuchsreisen in andere Länder Einblicke in verschiedenen Projekten vor Ort verschaffen und auch Kontakte aufbauen, um von der Erfahrung anderer profitieren zu können.

Herausforderungen

Es gibt noch viele offene Fragen. Einerseits ist es relativ einfach so ein Zentrum aufzubauen. Problematischer ist es, dieses langfristig zu finanzieren und zu betreiben - gerade im hiesigen Kontext, wo das Verwalten und Erhaltung von Infrastruktur ein schwieriges Thema ist. Wir werden daher in einem ersten Schritt nur ein solches Zentrum in Angriff nehmen, um zuerst Erfahrungen sammeln zu können.

Kosten

Die Kosten sind aktuell noch schwer einzuschätzen. Es werden sicherlich einige 10'000 USD nötig sein. Wenn die Planung dann etwas weiter voranschreitet und alles konkreter wird, werden wir dies bekannt geben. Die Projektkosten werden sowohl den Aufbau einer einfachen Infrastruktur beinhalten als auch die Betriebskosten der ersten 5 Jahre. Dies gibt uns dann etwas Zeit um zu klären, wie die weitere Finanzierung gesichert werden soll. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, die noch geprüft werden müssen.

Klink dich ein!

Auch hier möchten wir zuerst einmal einfach um dein Gebet bitten. Nebst dem Geld für den ganzen Aufbau werden wir erst einmal einen passenden Ort finden müssen. Dazu braucht es jemanden mit der Gabe und dem nötigen Wissen, um ein solches Gelände zu verwalten und den Testbetrieb zu führen. Möge Gott uns zur rechten Zeit führen und die Türen öffnen!

Im Moment benötigen wir für dieses Projekt noch kein Geld, trotzdem möchten wir schon jetzt über unser Projektkonto dafür Spenden sammeln. Es ist gut möglich, dass sich plötzlich eine Tür auftut -  dann wäre es von Vorteil, wenn wir umgehend auf eine bestehende Reserve zurückgreifen können. Wenn du möchtest, kannst du deshalb schon jetzt dafür im Voraus einen Beitrag leisten. Vielen Dank!