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Homepage von Andrea & Daniel Mannale 

 

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2018 - Dank & Rückblick

Posted by admin at 12:05 on 31.12.2018

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Als Erstes möchten wir uns bei allen unseren Freunden und Unterstützern ganz herzlich bedanken für euer mit dran sein in diesem Jahr! Dank euch dürfen wir hier in Panama sein und uns darauf vorbereiten uns unter den Ngäbe einzusetzen.

Das Jahr 2018 war kein einfaches Jahr für uns. Nebst dem erwarteten an sich «normalen» Kulturschock, hatten wir mit verschiedenem anderem zu kämpfen. Unsere «Worte des Jahres» sind Schimmel, Feuchtigkeit, Skorpione, Holzwürmer und Autoprobleme. All diese Dinge zusammen haben uns in diesem Jahr ziemlich zugesetzt und uns überall ins Hintertreffen gebracht. Nachdem wir in diesem Jahr viel gearbeitet haben, blicken wir nun zurück und müssen enttäuscht feststellen, dass wir in vielerlei Hinsicht immer noch am Anfang stehen und unter anderem nun unser «neues» Haus in den Bergen bereits schon renovieren müssen.

Anfangs Jahr sind wir hoffnungsvoll und voller Erwartungen hier in Panama angekommen. Nach einem Monat Bauvorbereitungen durften wir Anfang März zügig mit dem Bau vorankommen. In nur 6 Wochen stand das Hausgerüst und auch die Wände mussten nur noch eingebaut werden. Das Dach schafften wir anfangs April gerade noch vor Beginn der Regenzeit fertig zu stellen. Das einzige störende in dieser Zeit waren die vielen Skorpione, die auf der Suche nach Wasser unser Haus in Las Lajas unsicher machten.

Dann mit dem Start der Regenzeit begannen neue unerwartete Schwierigkeiten. Die Käfer und Viecher-Invasion während der Übergangszeit war dabei die kleinste Herausforderung. Zuerst musste Daniel im Mai dann ein paar Wochen aussetzen, weil er plötzlich muskuläre Probleme im Brustkorbbereich hatte. Danach startete schon bald unser Kampf mit dem Schimmel. Während wir in Lajas ständig am Schimmel wegputzen waren, wurden die Bambuswände in unserem Haus in den Bergen immer schwärzer. Andrea musste plötzlich ständig schnupfen. Das alles hatte einen einfachen Grund: die hohe Luftfeuchtigkeit und der Schimmel. Die Menge des Schimmels mit der wir überall konfrontiert waren, war aber nicht normal. In Lajas zeigte sich, dass das Haus wegen des Alters und baulichen Mängeln das viele Regenwasser direkt aufsog. In den Bergen war nicht nur die Luft sehr feucht (teils über 90%), sondern auch der Erdboden schien sehr viel Feuchtigkeit abzugeben, so dass alles immer feucht war und der Bambus schimmelte und verfaulte.

Bei all diesen Sachen sind wir teilweise schon versucht ein wenig Selbstmitleid zu haben oder ins Jammern zu verfallen. Aber trotz all dem dürfen wir dankbar sein, dass Gott uns in all dem immer durchgetragen hat und z.B. dafür gesorgt hat, dass unsere Kinder immer gesund waren. Wir sind auch weiterhin sicher, dass Gott uns hier haben möchte und es hier nicht an Möglichkeiten fehlt, wo wir hoffen in Zukunft wertvolle Impulse setzen zu dürfen.

Mittlerweile sind wir umgezogen und die Trockenzeit hat begonnen. Dies bedeutet, dass wir zumindest im Moment eine Schimmelpause haben. Die Allergiesymptome von Andrea sind leider bisher noch nicht ganz verschwunden. Das Auto scheint im Moment auch zu funktionieren und wir sind fleissig dran, zu schauen wie wir unser Haus in den Bergen schimmelresistenter machen können. Anstatt ein Erdboden, wie zuerst geplant, wird es nun einen versiegelten Betonboden geben, um so zumindest mal die Feuchtigkeit vom Boden einzudämmen. Auf jedem Fall hoffen wir auf ein Besseres 2019 und wünsche auch dir in diesem Sinn von Herzen Gottes Segen. Auch wenn es Dinge im Leben gibt, die wir nicht verstehen, gibt es nichts Besseres als mit Gott unterwegs sein zu dürfen!

Wir schliessen mit einem Gebet von Sören Kierkegaard:

Wieder ist ein Jahr vergangen, himmlischer Vater! Wir danken dir für deine Barmherzigkeit. Das neue Jahr steht vor uns mit seinen Forderungen. Aber wir nicht mit leeren Händen hinein. Wir nehmen uns die Erinnerung an die bangen Zweifel, die beruhigt wurden, an den Kummer, der gelindert wurde, an die Niedergeschlagenheit, aus der wir erhoben wurden, an die Hoffnung, die nicht beschämt wurde. Das hast du an uns getan, barmherziger Vater. In allem Werden und Vergehen bist du doch derselbe gewaltige Gott.

(Entnommen aus der Losung vom 31.12.2018).