Unser Schwerpunkt lag in der Anfangszeit von 2018 bis 2025 im Vernetzen und im Kennenlernen der einheimischen Kultur und Sprache. Dazu gehörte auch unser kleines Landwirtschafts- bzw. Gartenprojekt, dank dem wir im Bereich des biologischen Anbaus wertvolle Erfahrungen sammeln durften (da der größte Teil der Ngäbe von der Landwirtschaft lebt, kommt man hier nicht um dieses Thema herum). In dieser Phase beschäftige uns auch die Organisationsgründung von FUNDIIP, was hier in Panama ein langwieriges und kompliziertes Vorhaben darstellt. Wir sind dankbar, dass wir in dieser Zeit einige ehrenamtliche Mitarbeiter gewinnen durften und auch der Literaturdienst SerLit entstehen durfe.
Aktuell befinden wir uns in der zweiten Phase unserer Arbeit in Panama. Hier geht es um den Aufbau verschiedener Arbeitsbereiche mit eigenen Teams. So durften wir mit Eric und Diana anfangs 2025 unser Team mit den ersten Vollzeitmitarbeitern erweitern. Eric koordiniert den Sprachbereich um die Übersetzungs- und Alfabetisierungsarbeit der Ngäbe-Sprache fortzusetzen. Weitere Schwerpunkte unsere Arbeit sind aktuell die Festigung der Literaturarbeit und ein Schulungszentrum (und damit der Ausbau von Schulungsangebote im Gemeinde- und landwirtschaftlichen Bereich). Wir hoffen schon bald auch ein Team für weitere Wasserprojekte bilden zu können.
Mit unseren Schwerpunkten «schulen, fördern, ermutigen und mobilisieren», möchten wir uns unter den Ngäbe, entsprechend unserer Vision, in den folgenden Bereichen einsetzen:
Stärkung Gemeindebau
… weil wir glauben, dass sie für die beste Botschaft dieser Welt steht und unser Herz für Gott brennt.
Diese Botschaft sollte unserer Meinung nach jeder Mensch hören können, um sich frei dafür oder dagegen zu entscheiden. Weil wir persönlich erleben, wie genial es ist, mit Gott durchs Leben zu gehen, wünschen wir das auch jedem anderen Menschen. Deshalb stärken wir die einheimische Kirche durch Literatur und Schulungen und setzen uns dafür ein, die gute Botschaft in Wort und Tat weiterzugeben.
Eine wichtiger Ausgangspunkt für diesen Bereich wird in Zukunft das geplante Schulungszentrum bilden. Dort möchten wir insbesondere junge Menschen ausrüsten, damit sie selbst als Multiplikatoren positive Veränderungsprozesse anstossen können.
Christliche Entwicklungshilfe
… weil wir überzeugt sind, dass Gottes Liebe dem Menschen als Ganzem gilt und ihm auch seine materielle Not am Herzen liegt.
In der Bibel sehen wir Gottes besonderes Interesse an den Armen und Ausgegrenzten der Gesellschaft. Nach dem Vorbild Jesu möchten wir uns für andere einsetzen – unabhängig davon, ob sie sich für die christliche Botschaft interessieren oder nicht (mehr dazu unter Kritische Fragen).
Neben dem Bereich Landwirtschaft stehen für uns auch Wasserprojekte im Fokus. Dabei geht es uns nicht einfach darum, Hilfe zu leisten oder Probleme zu lösen, sondern durch die gemeinsame Arbeit mit den Einheimischen Veränderungsprozesse anzustossen.
Für theologisch Interessierte: Wer etwas mehr im Detail wissen möchte, wie wir unseren Fokus im sozialen Bereich als Christen begründen, kann gerne meine Stellungnahme dazu lesen.





