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Homepage von Andrea & Daniel Mannale 

Vision & Pläne

Wie wir vorgehen möchten und was wir im Blick haben

Das Bild drückt sehr gut aus, wie wir voran gehen möchten, nämlich gemeinsam mit anderen, in einer Haltung der gegenseitigen Wertschätzung! Auf diese Art möchten wir mit den Ngäbe, aber auch mit unseren Freunden und Spendern unterwegs sein. In diesem Sinne möchten wir unsere zukünftige Tätigkeit gestalten, damit die Ngäbe Gottes Liebe in Wort und Tat erfahren dürfen.

Wie aber unser Engagement im Detail längerfristig aussehen wird, muss sich erst noch zeigen. Als Erstes möchten wir einfach mal dorthin gehen, um Beziehungen aufzubauen und vor Ort die Bedürfnisse abzuklären.

 

Geplantes Vorgehen

In der ersten Zeit werden wir uns darauf konzentrieren, zuerst einmal die Ngäbe-Sprache zu erlernen. Wir planen unter den Ngäbe zu leben und möchten uns dafür möglichst auch an die lokalen Gegebenheiten anpassen. Da das Gebiet sehr arm ist, gibt es natürlich keine Miethäuser oder überhaupt Häuser, die man erwerben könnte. Ngäbe Freunde von uns haben uns aber bereits ein Grundstück versprochen, das wir pachten werden. Dort planen wir dann nach unserer Ankunft ein einfaches Häuschen aus Holz und Bambus zu bauen.

Daniels Master-Studium im Bereich Entwicklungshilfe und die Ausbildung als Sozialarbeiterin von Andrea stellen eine wichtige Vorbereitung für unsere Tätigkeit unter den Ngäbe dar. Im Moment arbeitet Daniel noch an seiner Abschlussarbeit zu einem Thema über die Ngäbe. Zahlreiche Recherchen und tausende von gelesenen Seiten über die Ngäbe, ihre Kultur und Geschichte, haben uns bereits einen tiefen Einblick in ihre Situation gegeben.

In seiner Masterarbeit prüft Daniel den Selbsthilfegruppen-Ansatz von Kindernothilfe, der bereits in vielen Ländern erfolgreich eingesetzt wurde. Wir könnten uns vorstellen mitzuwirken, um etwas in diesem Bereich hier unter den Ngäbe aufzubauen. Hierfür werden wir aber zuerst einmal Kontakte aufbauen und uns Zeit nehmen, um die lokalen Gegebenheiten noch besser kennen zu lernen.

Als Christen liegt uns natürlich auch die lokale einheimische Kirche ganz besonders am Herzen. Unser Wunsch ist es, diese zu unterstützen, dort wo es von ihnen gewünscht wird. Wir sehen aktuell keinen Bedarf, dass Externe im Bereich der Kirchenarbeit eine Rolle an der Front übernehmen sollten. Das können die Einheimischen viel besser. Aber dort, wo sie Bedarf sehen, möchten wir sie tatkräftig unterstützen. Als Erstes werden wir uns einfach mal an dem Ort, an dem wir leben, einer lokalen Ngäbe Kirche (oder «Gemeinde» je nach Begrifflichkeit) anschliessen und als Teil dieser Gemeinschaft mitwirken.

Schwerpunkte

Während noch viele Details unserer zukünftigen Tätigkeit unklar sind, sehen wir zwei klare Schwerpunkte, die wir setzen möchten.   ​​​​​

Stärkung der lokalen christlichen Kirche

...weil wir glauben, dass sie die beste Botschaft dieser Welt vertritt und unser Herz für Gott brennt.

Diese Botschaft sollte unserer Meinung nach jeder Mensch hören können, um sich frei dafür oder dagegen zu entscheiden. Weil wir persönlich erleben, wie genial es ist mit Gott durchs Leben zu gehen, wünschen wir das jedem Menschen. Daher möchten wir uns natürlich für die Verbreitung dieser Botschaft einsetzen.

 

Soziales Engagement & Armutsbekämpfung

...weil wir überzeugt sind, dass Gottes Liebe den Menschen als Ganzes gilt und ihm somit auch ihre materielle Situation am Herzen liegt.

In der Bibel sehen wir Gottes besonderes Interesse für die Armen und Ausgegrenzten der Gesellschaft. Gemäss dem Vorbild, das Jesus uns gegeben hat, möchten wir uns für andere einsetzen, unabhängig davon ob sie sich für die christliche Botschaft interessieren oder nicht (mehr dazu unter kritische Fragen).

Für theologisch Interessierte: Wer etwas mehr im Detail wissen möchte, wie wir gerade auch unseren Fokus im sozialen Bereich begründen, kann gerne meine Stellungnahme dazu lesen.